Der Beginn

„Der Beginn ist eine delikate Angelegenheit.“
 So oder so ähnlich beginnt die Verfilmung „Dune – Der Wüstenplanet“ von David Lynch. 
Naja, delikat… meist geht es darum überhaupt mal anzufangen.
Natürlich könnte ich einfach mit Themen loslegen, aber das wäre ja langweilig. Also beginne ich mit einer Erklärung, was das hier darstellen wird. Dazu befrage ich mich ein wenig selbst und antworte auch gleich darauf. Wer nun glaubt, man wisse ja die Antworten auf die eigenen Fragen, mag sich täuschen. Im Prozess des sich Auseinandersetzens kommen manchmal Antworten zutage, mit denen ich selbst nicht so gerechnet hätte. Das Denken hört eben nicht einfach bei der Antwort auf.

 » Was wird das hier? Ein Blog?
Ja. Hier wird demnächst mehr zu lesen sein, aber das braucht natürlich ein wenig Zeit und Vorbereitung. Ganz entspannt und ohne journalistische Ambitionen.

 » Was wird es zu lesen und zu sehen geben?
Ansichten eines Designers. Ganz einfach.

 » Ansichten?
Ja, was mir so auffällt, einfällt, vor die Füße fällt. Dinge die mir bemerkenswert, erwähnenswert erscheinen. Themen rund um Design, Typografie, Artverwandtes.
Ohne Anspruch auf Objektivität, sondern eher aus der Ich-Perspektive. Menschen die sich für die Themen interessieren sind eingeladen hier zu kommentieren. Das Rad wird hier nicht neu erfunden, das ganz sicher nicht.
Aber ich hoffe Inhalte zu bieten, die interessant sind und Spaß machen zu lesen.

 » Wieso einen Blog und wieso erst jetzt?
Naja, genauso gut könnte man die Frage stellen warum überhaupt.

 » Ja … wollte ich so nicht fragen.
Keine falsche Scheu. Ich habe die Zeit und die Lust – die musischen Grundvoraussetzungen. Corona ist da nicht unschuldig. In Zeiten der Teilisolation scheint auch mich der Drang gepackt zu haben, irgendwas irgendwem mitzuteilen. Das Bloggen gibt es ja schon lange und tatsächlich habe ich mich vor Jahren schon mit einem Blog versucht, den aber nicht wirklich vorangetrieben und auch nicht publik gemacht. 
Aber nun möchte ich den Bereich Design, Typografie und artverwandte Themen aufgreifen. Auch Projekte könnten da mal vorgestellt werden – das Einverständnis der Kunden natürlich vorausgesetzt.

 » Also eine Art Selbstmarketing?
Könnte man so sagen. Überhaupt kann ja alles was wir tun als Marketing im weitesten Sinne bezeichnet werden. Also, immer im Bezug auf ander Menschen. Sonst gäbe es ja kein Marketing.

Dabei aber auch einfach die Lust daran sich ein wenig zu verbreiten. Wir sind soziale Wesen und ohne die anderen sind wir nichts. Das Web bietet auch in so eigenartigen Zeiten, wie wir sie seit März 2020 erleben, viele Möglichkeiten mit Menschen in Kontakt zu bleiben, oder auch mit ihnen in Kontakt zu treten. Natürlich haftet einem Blog immer eitle Selbstdarstellung an. Davon kann ich mich nicht ausnehmen, obwohl ich mich hier … äh … für eher zurückhaltend halte.

 » Das heißt also auch Diskurs. Lässt du Kommentare zu?
Hm, ja, wohl schon, sicher bin ich mir aber noch nicht. Da muss es dann ein paar klare und strenge Regeln geben, denn ich will weder Trolle noch P…s-Pumpen-Werbung hier haben. Da muss ich dann schon hinterher sein. Meinung und Kritik ist erlaubt, aber nur konstruktiv. „Das finde ich schlecht.“ ist blöd. „Das finde ich schlecht, weil …“ ist besser. 
Höflichkeit und Respekt sind Wichtige Zutaten für einen sinnvollen Diskurs, meiner Meinung nach. Rumgeblöke will ich nicht haben.
Ich werde einen eisernen Besen bereithalten und auch mal durchfegen.

 » Ok, dann darf man gespannt sein.
(lacht) Ja, ich bin´s ja auch.

 » Vielen Dank für das Gespräch.
Ich danke auch.

q
No Comments

Post A Comment